Die Begleit- und Wirkungsforschung

Um die Erkenntnisse und Erfahrungen aus den Schaufensterprojekten übergreifend verfügbar zu machen, beauftragte die Bundesregierung eine schaufensterübergreifende Begleit- und Wirkungsforschung. Hauptanliegen der Begleit- und Wirkungsforschung war es, einen effektiven Wissenstransfer zwischen den Projekten und der Fachöffentlichkeit zu gestalten und so zur stetigen Verbesserung der Schaufenster und zur Weiterentwicklung des Elektromobilitätsstandorts Deutschland insgesamt beizutragen.

Folgende Ergebnisse wurden von der Begleit- und Wirkungsforschung in enger Zusammenarbeit mit den Schaufensterprojekten erzielt

  • Gute Beispiele (good practice) wurden identifiziert und ihre Verbreitung befördert.
  • Die volkswirtschaftliche Hebelwirkung und die Wirtschaftlichkeit der Schaufensterprojekte wurde evaluiert.
  • Es wurden Handlungsempfehlungen entwickelt, um noch bestehende Innovationshürden effektiv überwinden zu können.
  • Die Ergebnisse der Schaufenster wurden aufbereitet und in die nationale wie internationale Öffentlichkeit getragen.

Die Querschnittsthemen der Begleit- und Wirkungsforschung:

Die Begleit- und Wirkungsforschung der Schaufenster Elektromobilität bearbeitete eine Vielzahl an Schlüsselthemen im Bereich Elektromobilität, diese waren unter 12 Querschnittsthemen zusammengefasst. Die Querschnittsthemen der BuW umfassten:

Weitere Informationen zum jeweiligen Querschnittsthema finden Sie auch in der Rubrik "Themen"

Ansprechpartner

Die Begleit- und Wirkungsforschung Schaufenster Elektromobilität wurde von den folgenden Konsortialpartnern realisiert:

Deutsches Dialog Institut GmbH (Gesamtkoordination und Öffentlichkeitsarbeit)
Eschersheimer Landstraße 223
60320 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 153003-0
Telefax: +49 (0)69 153003-66
http://www.dialoginstitut.de/

VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (Wissenschaftliche Leitung)
Stresemannallee 15
60596 Frankfurt
Telefon: +49 69 6308-0
Telefax: +49 69 6308-9865
http://www.vde.com/

BridgingIT GmbH (Datenmanagement, Infrastruktur, Support)
N7, 5-6
68161 Mannheim
Telefon: +49 (0)621 370902-0
Telefax: +49 621 370902-26
http://www.bridging-it.de/









Ansprechpartner IVV

Dr.-Ing. Stephan Krug
Ingenieurgruppe IVV GmbH & Co. KG
Oppenhoffallee 171
52066 Aachen.
Telefon: +49 (0)241 94691-0
Telefax: +49 (0) 241 531622
http://www.ivv-aachen.de

Zentrales Datenmonitoring (ZDM)

Partner der Begleit- und Wirkungsforschung

Mit der Entwicklung eines Datenerhebungskonzepts und Durchführung eines zentralen Datenmonitorings für regionale Demonstrationsvorhaben zur Einführung und Etablierung der Elektromobilität in der Bundesrepublik Deutschland wurde die Ingenieurgruppe IVV GmbH & Co. KG, Aachen beauftragt. Das Zentrale Datenmonitoring (ZDM) hatte die Aufgabe, die in den regionalen Demonstrationsvorhaben (Schaufenster Elektromobilität und Modellregionen Elektromobilität) gewonnenen Informationen und Daten im Interesse eines offenen Erfahrungsaustauschs und zur Unterstützung der jeweiligen Begleitforschung gebündelt, d.h. zentral zu erfassen und für weitere Zugriffe sachgerecht abzulegen. Hierfür wurde eine vorhabenübergreifende Datenplattform konzipiert, programmiert und betrieben.

Netzwerk Qualifizierung Elektromobilität (NQuE)

Partner der Begleit- und Wirkungsforschung

Für das Thema Aus- und Weiterbildung beauftragte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowohl ergänzend, als auch über die Schaufensterprojekte hinausgehend, eine eigene Begleit- und Wirkungsforschung unter dem Titel „Netzwerk Qualifizierung Elektromobilität“ (NQuE). Das Projekt führte das Bundesinstitut für Berufsbildung in Kooperation mit dem IKA/RWTH Aachen und der Technischen Hochschule Ingolstadt durch. Zunächst erfolgte eine Ist-Analyse/Bestandsaufnahme der eMob-bezogenen Qualifizierungsinitiativen im Bereich der beruflichen und der akademischen Aus- und Weiterbildung in Deutschland. Anhand von Kriterien wurden Best-Practice-Beispiele identifiziert und auf der Internetplattform des NQuE dokumentiert. Dies ermöglichte es, Standards für gute Bildungspraxis im Kontext der neuen Technologie zu setzen und die Vernetzung der relevanten Akteure auch branchenübergreifend voranzutreiben.

In einem zweiten Arbeitsschritt galt es, Bildungsbedarfe in den verschiedenen Handlungsfeldern der Elektromobilität zu analysieren und zu ermitteln, inwieweit die vorhandenen Aus- und Weiterbildungsangebote den aus Sicht der relevanten Akteure formulierten Bedarfen entsprechen. Im Rahmen themenbezogener Workshops wurde der weitere Handlungsbedarf im Themenfeld der eMob-bezogenen Bildung identifiziert. Auf dieser Grundlage wurden Handlungsempfehlungen entworfen, die aufzeigen, wie die Weichen für eine schnelle Multiplikation und Etablierung der Best-Practices gestellt werden können.