EMiS - Elektromobilität im Stauferland

EMiS - Elektromobilität im Stauferland

Elektromobilität im Stauferland – Integriert in Stadtentwicklung und Klimaschutz

Im Projekt "EMiS" wird untersucht, welchen Beitrag Elektromobilität zur Umsetzung von Stadtentwicklungs- und Klimaschutzzielen in Mittelzentren außerhalb der Ballungsräume leisten kann. Durch die Erstellung einer Toolbox für Kommunen sollen auch andere Städte von den Projekterfahrungen profitieren.

Herausforderungen und Ziele

Bislang sind Elektrofahrzeuge vor allem in den großstädtischen Ballungsräumen anzutreffen. Dort ist der Druck am größten, Schadstoffemissionen zu reduzieren, dort ist auch die Ladeinfrastruktur bereits am weitesten entwickelt. Das Projekt EMiS will nun am Beispiel der Städte Göppingen und Schwäbisch Gmünd demonstrieren, dass Elektromobilität auch in Mittelzentren außerhalb der Ballungsräume und in topographisch anspruchsvoller Lage einen Mehrwert für die Bürger schaffen und einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Stadtentwicklungs- und Klimaschutzzielen leisten kann. Durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen im Privat-, Berufs- und Wirtschaftsverkehr sollen die Potenziale der Elektromobilität gemessen werden. Außerdem wird eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur aufgebaut. Die Erfahrungen werden in einer Toolbox für Kommunen zusammengetragen, die auch anderen Städten den Weg in eine elektromobile Zukunft erleichtern soll.

Stadtentwicklung
Stadtentwicklung

Vorgehen des Projektes

Im Rahmen des Projektes wird ein Fahrzeugpool von insgesamt 60 Elektrofahrzeugen in verschiedenen Fallstudien im Raum Göppingen und Schwäbisch Gmünd zum Einsatz gebracht. Zu den Anwendungsfeldern zählen u.a. die Erprobung eines eCarsharingangebots in einem neuen Wohnbauprojekt, bei dem über Kraft-Wärme-Kopplung erzeugter Strom zum Laden der Elektrofahrzeuge genutzt wird, sowie der Einsatz eines Hybrid-Abfallsammlers, mit dem Energieeinsparpotenziale und Möglichkeiten zur Erweiterung der Sammelzeiten durch den leiseren Elektroantrieb untersucht werden. Außerdem wird eine öffentliche Ladeinfrastruktur mit 34 Stromtankstellen errichtet und mit regenerativen Energien betrieben. Zur Erfassung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen werden die Fahrzeuge mit Messtechnik ausgestattet. Parallel werden Nutzerbefragungen durchgeführt. Durch die wissenschaftliche Begleitung werden die Daten auf der Basis einer integrierten Analyse von Stadt-, Mobilitäts- und Energiesystemen evaluiert und in einer Gesamtmodellierung der Potenziale und Grenzen von Elektromobilität zusammengeführt. Diese dient als Grundlage für die Erstellung der Toolbox - eines Handlungsleitfadens für Kommunen.

Schaufenster Region Baden-Württemberg

Schaufenster Region Baden-Württemberg

Informationen

Projekt mit Erfahrbarkeit

Partner

Stadt Göppingen (Konsortialführer)

Stadt Schwäbisch Gmünd

Stadtwerke Schwäbisch Gmünd GmbH

Gesellschaft für Abfallbewirtschaftung mbH im Ostalbkreis

ETG Entsorgung– und Transport GmbH

Energieversorgung Filstal GmbH & Co. KG

Wohnbau GmbH Göppingen

Heldele GmbH, Salach

Universität Stuttgart, Städtebau-Institut

Assoziiertes Projekt

Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Laufzeit
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