SLAM

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Schnellladenetz für Achsen und Metropolen

Bei SLAM stehen die Erforschung von Geschäfts- und Betreibermodelle, Standortanalyse zur optimalen Verortung von Ladeinfrastruktur sowie das Vorantreiben der Standardisierung bei Zugangs- und Abrechnungssystemen im Vordergrund. Diese Aspekte sollen anhand eines bundesweiten Forschungsschnellladenetzes untersucht werden, welches insgesamt 600 Ladesäulen beinhalten soll.

Herausforderungen und Ziele

Das „Forschungsvorhaben zur Etablierung eines bundesweiten Schnellladenetzes für Achsen und Metropolen (SLAM)“ hat sich die Aufgabe gestellt, die Hürden der Elektromobilität mit Hilfe einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur zu untersuchen und Lösungsansätze zu testen. Anhand der Analyse des Test-Netzes werden Geschäftsmodelle für den Betrieb von Ladeinfra-struktur analysiert und weiterentwickelt. Untersucht werden Indikatoren wie Anzahl, Standort, Skalierung und Technologie der Ladeinfrastruktur. Des Weiteren initiiert „SLAM“ eine Offenlegung und Beseitigung von existierenden Barrieren, im Bereich der Zugangs-und Abrechnungssysteme sowie der Interoperabilität zwischen Ladesäule und Elektrofahrzeugen. „SLAM“ bildet damit eine Grundlage zu einem flächendeckenden Schnellladenetz mit der Ge-währleistung einer adäquaten Infrastruktur und ist daher als wichtiges Fragment im Gesamtsys-tem Elektromobilität zu betrachten.

Energie/Ladeinfrastruktur
Energie/Ladeinfrastruktur

Vorgehen des Projektes

Aus bereits existierenden Studiendaten wird ein Standortkonzept entwickelt, welches Bezug auf Nutzung-und Mobilitätsverhalten nimmt und mit weiteren Ladestationen systematisch ergänzt wird, so dass die Metrolpolregionen und deren Verbindungsachsen zuverlässig und zugänglich abgedeckt werden. Es ist geplant, dass bei SLAM insgesamt 600 Schnellladesäulen in das Projekt integriert werden. Mit der Umsetzung eines etablierten deutschen Standards für Schnellader in diesem Test-Netzwerk werden Daten akkumuliert, welche eine Evaluierung der künftigen Herausforderungen des Energiemanagmentes und die daraus folgenden Anforderungen an das Netz der Zukunft erlauben. Weiterhin werden im Rahmen des Projektes wirtschaftlich sinnvolle Betreiberlösungen erprobt, die bundesland- und regionenübergreifend agieren und die Etablierung langfristiger Betreiber begünstigen soll.

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Informationen

Partner

Bayerische Motoren Werke AG, München (Konsortialführer)

Daimler AG, Stuttgart

Deutscher Genossenschafts-Verlag eG, Wiesbaden

EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe

Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Weissach

Rheinisch-Westfälisch Technische Hochschule (RWTH), Aachen

Universität Stuttgart / Fraunhofer IAO, Stuttgart

Volkswagen AG, Wolfsburg

Assoziierte Partner

Audi AG, Ingolstadt

Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH, Nürnberg

DB FuhrparkService, Berlin

e-mobil BW GmbH, Stuttgart Franz

E.ON New Build and Technology GmbH, Gelsenkirchen

Ford-Werke GmbH, Köln

RheinEnergie AG, Köln

Stadtwerke Düsseldorf AG, Düsseldorf

Total Deutschland GmbH, Berlin

Vattenfall Europe Innovation GmbH, Hamburg

Assoziiertes Projekt

Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Laufzeit
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