Umweltfreundliche Kommunalfahrzeuge

Umweltfreundliche Kommunalfahrzeuge

Im Projekt "Umweltfreundliche Kommunalfahrzeuge" wird ein elektrisches Antriebskonzept für eine kommunale Kehrmaschine prototypisch entwickelt und getestet. Im Rahmen des Vorhabens werden fünf dieser Fahrzeuge, die mit wechselbaren Anbaugeräten bei vielfältigen kommunalen Reinigungs- und Pflegearbeiten zum Einsatz kommen können, durch verschiedene kommunale Anwendungspartner praktisch erprobt.

Herausforderungen und Ziele

Bei der Pflege und Reinigung öffentlicher Straßen, Wege und Anlagen kommen bislang Kommunalfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren zum Einsatz. Eine Elektrifizierung der Kommunalfahrzeuge könnte gerade im innerstädtischen Fußgänger- und Wohnbereich eine erhebliche Reduktion der Lärm- und Schadstoffemissionen bewirken, ist aber bislang weitgehend unerforscht. Im Projekt "Umweltfreundliche Kommunalfahrzeuge" wird deshalb ein Prototyp einer Kommunalkehrmaschine mit elektrischem Antrieb entwickelt und erprobt. Ziel ist es, eine Flotte von insgesamt fünf elektrisch betriebenen Kommunalfahrzeugen einschließlich der erforderlichen Ladeinfrastruktur aufzubauen und deren Einsatzfähigkeit unter unterschiedlichen Bedingungen zu untersuchen. Durch den alltäglichen kommunalen Einsatz der Geräte werden nicht nur die Möglichkeiten der Elektromobilität einer breiten Öffentlichkeit demonstriert, sondern auch wichtige Erkenntnisse gewonnen, um elektrische Kommunalfahrzeuge zur Marktreife zu entwickeln.

Wirtschaftsverkehr
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Vorgehen des Projektes

Die technische Basis des Vorhabens bildet die Kommunalkehrmaschine MC 50 der Firma Kärcher, die auch für den Winterdienst und die Grünflächenpflege eingesetzt werden kann. Nach Auslegung und Simulation eines elektrifizierten Antriebskonzepts wird zunächst ein Prototyp aufgebaut. Da hier im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen die Arbeitsleistung und nicht die Transportaufgabe im Vordergrund steht, sind Anpassungen des gesamten Fahrzeugkonzeptes einschließlich der Nebenverbraucher erforderlich. Der Prototyp wird anschließend im kommunalen Einsatz der Stadt Winnenden getestet. Schließlich ist der Aufbau einer Flotte von fünf Geräteträgern einschließlich der entsprechenden Ladeinfrastruktur vorgesehen, deren Einsatzfähigkeit von verschiedenen kommunalen Anwendungspartnern unter unterschiedlichen Bedingungen erprobt wird. Die Ergebnisse sollen in die Weiterentwicklung von elektrifizierten Geräteträgern und entsprechenden Energiespeichern einfließen.

Schaufenster Region Baden-Württemberg

Schaufenster Region Baden-Württemberg

Informationen

Partner

Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden

HOPPECKE Technologies GmbH & Co. KG, Zwickau

Universität Rostock, Rostock

Universität Stuttgart, Stuttgart

Assoziierte Partner

Stadt Stuttgart

Stadt Ludwigsburg

Stadt Wismar


Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Laufzeit
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