Erweiterung der Ladeinfrastruktur in Berlin

Erweiterung der Ladeinfrastruktur in Berlin

Gegenstand des Projektes "Erweiterung der Ladeinfrastruktur in Berlin" ist der Ausbau der öffentlichen und halböffentlichen Ladeinfrastruktur der Hauptstadt auf insgesamt 1.600 Ladepunkte. Die Basis hierfür bildet die Erarbeitung eines Standortkonzeptes, das in erster Linie auf Kunden flexibler Carsharing-Angebote ausgerichtet ist.

Herausforderungen und Ziele

Das Vorhandensein eines möglichst dichten Netzes an Ladepunkten im öffentlichen und halböffentlichen Raum gilt als eine entscheidende Voraussetzung, um Elektromobilität auf den Massenmarkt zu überführen. Der Großteil der Nachfrage der Ladepunkte wird dabei in der Anfangsphase nicht durch private Elektrofahrzeuge, sondern durch eCarsharing-Flotten erwartet. Für Berlin wird insbesondere im Bereich des flexiblen Carsharings eine Zunahme auf 1.400 Elektrofahrzeuge in 2014 erwartet. Die im Rahmen des Projektes realisierte Erweiterung der Ladeinfrastruktur in Berlin soll deshalb in erster Linie auf die potenziellen Kunden flexibler Carsharing-Angebote ausgerichtet sein. Im Mittelpunkt des Projektes stehen die Erarbeitung eines Standortkonzeptes und die EU-weite Vergabe von Aufbau und Betrieb der Ladepunkte.

Energie/Ladeinfrastruktur
Energie/Ladeinfrastruktur

Vorgehen des Projektes

Im Rahmen des Projektes werden in einem zweistufigen Prozess 300 Lademöglichkeiten bis Ende 2013 und 800 Lademöglichkeiten bis Ende 2015 geschaffen. Die Grundlage hierfür bildet die Erarbeitung eines Standortkonzeptes, in dem unter anderem untersucht wird, welche Verteilung der Ladepunkte Nachfrage erzeugt und sichert, wie die Ladepunkte sinnvoll auf den öffentlichen und halböffentlichen Raum verteilt werden sollten, welche Ladetechnik für die Entwicklung der nächsten Jahre geeignet ist und wie Stellflächen an Ladesäulen rechtssicher privilegiert und freigehalten werden können. Die Standortlokalisierung erfolgt unter Berücksichtigung von Verkehrs- und insbesondere Intermodalitätsaspekten, von konkurrierenden Verkehrsbedürfnissen, von bauseitigen Voraussetzungen und von Kosten und Kapazität des netzseitigen Anschlusses. Das anschließende europaweite Vergabeverfahren soll sicherstellen, dass der öffentliche Zuschussbedarf für die Erweiterung und den wirtschaftlichen Betrieb der Ladeinfrastruktur minimiert und die Ladepunkte technikoffen, interoperabel und stadtbildverträglich gestaltet werden.

Schaufenster Region Berlin-Brandenburg

Schaufenster Region Berlin-Brandenburg

Informationen

Partner

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin

Durchführung des Vergabeverfahrens durch Becker Büttner Held Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater


Zuwendungsgeber

keine Förderung von Forschung und Entwicklung

Laufzeit
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