E-Berlin - Pendeln und Laden in Berlin

E-Berlin - Pendeln und Laden in Berlin

Im Projekt "E-Berlin" wird der Einsatz von Range-Extender-Fahrzeugen im urbanen Pendlerverkehr erprobt. Dabei werden die Herausforderungen untersucht, die mit der alltäglichen Nutzung von Elektrofahrzeugen in städtischen Ballungsräumen verbunden sind.

Herausforderungen und Ziele

Für den Alltagsbetrieb von Elektrofahrzeugen mit Range-Extender in urbanen Zentren mit hohem Verkehrsaufkommen liegen bislang kaum Erfahrungen vor. Im Projekt "E-Berlin" werden die Herausforderungen untersucht, die hier mit einem täglichen Pendlerverkehr zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, mit der Installation von Ladepunkten am Wohn- und Arbeitsort und mit der Entwicklung eines auf Elektromobilität abgestimmten Service-Konzeptes verbunden sind. Ziel der Untersuchungen ist, Erkenntnisse zu den Nutzungsprofilen und möglichen Veränderungen im Mobilitätsverhalten, zur Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge, zur Umsetzbarkeit der Ladeinfrastruktur sowie zur Wirkung nicht monetärer Anreize zu gewinnen. So will das Projekt einen Beitrag zur kunden- und marktorientierten Weiterentwicklung elektrischer Fahrzeuge und deren Nutzung im urbanen Umfeld leisten. Für die Erprobung innovativer Projekte bietet sich der Potsdamer Platz als nachhaltiges Stadtareal und Hot-Spot für Elektromobilität an.

Fahrzeug
Fahrzeug

Vorgehen des Projektes

Im Rahmen des Projektes kommen über einen Zeitraum von knapp einem Jahr 25 Range-Extender-Fahrzeuge vom Typ Audi A1 e-tron in Berlin am Potsdamer Platz zum Einsatz. Sowohl am Wohnort als auch am Arbeitsort der Probanden wird eine entsprechende Ladeinfrastruktur aufgebaut. In einem ersten Arbeitsschwerpunkt wird der Alltagsbetrieb der Fahrzeuge im beruflichen Pendlerbetrieb erforscht. Dabei werden die CO2-neutralen und verbrennungsmotorischen Fahranteile gemessen und der Einfluss der Jahreszeiten auf das Energiemanagement des Fahrzeugs untersucht. Auch werden Zufriedenheit, Verhaltensweise und Fahrerleben im Umgang mit dem Elektrofahrzeug erfasst und die Service- und Wartungskonzepte von elektrifizierten Fahrzeugen weiterentwickelt. In einem zweiten Arbeitsschwerpunkt werden die bei der Installation von Ladepunkten auf festen Stellplätzen oder am Arbeitsplatz auftretenden praktischen, rechtlichen und finanziellen Hürden identifiziert und geeignete Lösungsansätze entwickelt. In einem dritten Arbeitsschwerpunkt wird schließlich die Wirkung nicht monetärer Anreize, beispielsweise durch Parkprivilegien oder die Nutzung von Busspuren, auf das Kundenverhalten und den innerstädtischen Verkehrsfluss untersucht.

Schaufenster Region Berlin-Brandenburg

Schaufenster Region Berlin-Brandenburg

Informationen

Partner

Audi AG, Ingolstadt

Assoziiertes Projekt

Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Laufzeit
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