Elektroflotten in der Erprobung

Elektroflotten in der Erprobung

Sichtbarkeit und Erfolgsmodelle

Das Projekt "Elektroflotten in der Erprobung" integriert Pedelecs und Elektrofahrzeuge in bestehende betriebliche Flotten. Die Erprobung der Fahrzeuge im Flotteneinsatz in verschiedenen realen Anwendungsfeldern schafft Sichtbarkeit und ermöglicht die Ableitung von Handlungsempfehlungen zum wirtschaftlichen Betrieb und zur Erhöhung der Nutzerakzeptanz.

Herausforderungen und Ziele

Im Verbundprojekt "Elektroflotten in der Erprobung" wird Elektromobilität im betrieblichen Alltagseinsatz in unterschiedlichen Flotten getestet und erprobt. Die Erprobung soll Aufschluss über Anschaffungsmöglichkeiten und den wirtschaftlichen Betrieb einer emissionsfreien Flotte mit geringeren Betriebskosten geben. Darüber hinaus trägt das Projekt zur Umsetzung eines ökologisch geprägten Selbstverständnisses und zu einer nachhaltigen Flottenerneuerung in Unternehmen bei. Eine ökonomische Bewertung der Rahmenbedingungen und Einsatzgebiete soll die Einschätzung der Sinnhaftigkeit des Betriebes von Elektroflotten erleichtern. Durch die Erprobung im Stadtalltag trägt das Projekt zur stärkeren Sichtbarkeit der Elektromobilität bei.

Nutzer
Nutzer

Vorgehen des Projektes

Das Projekt "Elektroflotten in der Erprobung" unterteilt sich in drei Teilprojekte. Im Rahmen des ersten Teilprojektes werden 10 Pedelecs, zwei Hybrid-Fahrzeuge und 18 rein elektrisch betriebene Fahrzeuge in den Einsatz der Landespolizei Niedersachsen integriert. Ein Teil der Fahrzeuge wird mit entsprechender Polizeitechnik ausgestattet und im Streifendienst eingesetzt, um Erfahrungen auf einem Einsatzgebiet zu sammeln, welches erhöhte Anforderungen an die Technik stellt. Ein Einsatz im Streifendienst ist jedoch zunächst nicht geplant. Im zweiten Teilprojekt werden sechs Elektrofahrzeuge im Kreis Wolfsburg in die Flotte für Sozial- und Gesundheitsdienste des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen aufgenommen. Mit 500 Fahrzeugen und jährlich 10,3 Mio. Kilometern Fahrleistung bietet diese Flotte ein Anwendungsbeispiel mit enormen Einsparungspotenzialen hinsichtlich Kosten, Kraftstoff und Emission. Im dritten Teilprojekt begleitet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt die beiden anderen Teilprojekte und stellt eine wissenschaftliche Analyse sicher. Dabei werden die Erfahrungen aus den Feldversuchen erfasst und ausgewertet, Empfehlungen abgeleitet und die gute Vorgehensweise öffentlich kommuniziert.

Schaufenster Region Niedersachsen

Schaufenster Region Niedersachsen

Bilder aus dem Projekt

Informationen

Partner

Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport, Hannover

DLR Braunschweig, Institut für Verkehrssystemtechnik, Braunschweig

TU Braunschweig, Braunschweig

Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen e. V., Wolfsburg


Zuwendungsgeber

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Laufzeit
-

Ort
Wolfsburg, Göttingen, Braunschweig