Multi-Flottenaufbau

Multi-Flottenaufbau

Aufbau einer kommunalen Elektrofahrzeugflotte mit Multiplikatoren und unterschiedlichen Nutzergruppen

Im Fokus stehen hier der Aufbau einer Fahrzeugflotte von 50 Fahrzeugen, deren Vermittlung an Multiplikatoren und unterschiedliche Nutzergruppen, als auch der bedarfsgerechte Ausbau der Ladeinfrastruktur. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung werden Nutzerverhalten, sowie Synergieeffekte von Elektromobilität mit Biokraftstoffen untersucht.

Herausforderungen und Ziele

In städtischen Verdichtungsräumen lassen sich die durchschnittlichen Wegstrecken bereits mit den heutigen Batteriekapazitäten von Elektrofahrzeugen gut bewältigen. Je mehr Elektrofahrzeuge auch praktisch im Straßenverkehr zu erleben sind, desto schneller wird die neue Technologie auch eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung finden. Fahrzeugflotten bieten besonders gute Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Einsatz der Elektromobilität. Im Projekt „Multi-Flottenaufbau“ wird deshalb ein Konzept für Beschaffung, Organisation, Betrieb und Nachnutzung einer kommunalen Elektrofahrzeugflotte entwickelt und umgesetzt. Die Fahrzeuge sollen in einem großangelegten Testeinsatz Multiplikatoren und unterschiedlichen Nutzergruppen zur Nutzung überlassen werden. Parallel wird die Ladeinfrastruktur ausgebaut und ein Geschäftsmodell entwickelt, dass es ermöglicht, Elektrofahrzeuge bedarfsgerecht, preiswert und auch einfach laden zu können.

Wirtschaftsverkehr
Wirtschaftsverkehr

Vorgehen des Projektes

Innerhalb des Projektes wird eine Flotte von 50 Elektrofahrzeugen aufgebaut und an Multiplikatoren und unterschiedliche Nutzergruppen vermittelt. Für den Verleih von Poolfahrzeugen werden ein offenes Buchungstool und Prozesse zur rechtlichen Absicherung der Nutzer entwickelt. Während des Tests werden die Fahrdaten erfasst und Informationen zum Nutzungsverhalten, Zufriedenheit und Flottenmanagement erhoben und ausgewertet. Zudem werden 50 Ladesäulen bei Multiplikatoren installiert und mit einem barrierefreien Zugangs- und Abrechnungssystem ausgestattet. Vor dem Hintergrund der Entwicklung profitabler Geschäftsmodelle werden optimierte Ladestrategien und die Rückwirkungen auf die Strommärkte sowie Möglichkeiten einer Nachnutzung der Fahrzeugbatterien beispielsweise als stationäre Energiespeicher analysiert. Außerdem werden die möglichen Synergieeffekte von Biokraftstoffen und Elektromobilität bei der Gestaltung klimafreundlicher Mobilität untersucht.

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Informationen

Partner

Stadtwerke Leipzig GmbH, Leipzig (Konsortialführer)

Universität Leipzig, Leipzig

Deutsches Biomasseforschungszentrum gGmbH (DBFZ), Leipzig


Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Laufzeit
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