Demand Response

Demand Response

Das Auto als aktiver Speicher und virtuelles Kraftwerk

Das Projekt "Demand Response" möchte mit Hilfe von Regelleistungen Prognosefehler und ausfallende Erzeugungsleistungen in der regenerativen Energieversorgung ausgleichen. Darüber hinaus werden Geschäftsmodelle entwickelt und energiewirtschaftlich sinnvolles Laden mit wirtschaftlichen Vorteilen gekoppelt.

Herausforderungen und Ziele

Die Erzeugung erneuerbarer Energien ist abhängig von der Verfügbarkeit der jeweiligen Energieträger, allen voran von Wind und Sonne. Dies schränkt die Versorgungssicherheit zeitweise stark ein. Die Nutzung von Elektrofahrzeugen als Energiespeicher kann zu einer Stabilisierung des Energieversorgungssystems beitragen, indem die Fahrzeuge überschüssige Energie zwischenspeichern und in Zeiten von Auslastungsspitzen wieder freigeben. Im Projekt "Demand Response" wird untersucht, wie das Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch von elektrischer Energie unter Berücksichtigung der Elektromobilität sichergestellt werden kann. Hierfür werden neue kundenfreundliche Stromprodukte entwickelt, erprobt und optimiert. Neben der zeitlich gestaffelten Bereitstellung von Regelleistung ist dabei auch eine Flexibilisierung der Nachfrageseite nötig. Durch optimiertes Nutzerverhalten, lässt sich der Energieverbrauch der Fahrzeuge reduzieren. Der Einsatz von Elektrofahrzeugen als Zwischenspeicher eröffnet erhebliche Potenziale zur Kostensenkung im Vergleich zur Erzeugung herkömmlicher Regelleistungen.

Energie/Ladeinfrastruktur
Energie/Ladeinfrastruktur

Vorgehen des Projektes

Im Projekt wird die Verzahnung von Nachfrage- und Angebotsseite erforscht, indem Elektrofahrzeuge mittels eines virtuellen Kraftwerks in den Regelenergiemarkt eingebunden werden. Unter Einsatz von 40 Elektrofahrzeugen wird zusätzlich das Ladeverhalten der Nutzer untersucht. Dies geschieht über hierfür eigens entwickelte CarConnectBoxen, welche die Ladevorgänge steuern, optimieren und aufzeichnen. Die Auswirkungen auf den Netzbetrieb durch Erzeugungs- und Verbrauchsschwankungen werden simuliert. Die gesammelten Daten über Nutzerverhalten, Ladeverhalten, Nutzerzufriedenheit und –akzeptanz werden neuen Geschäftsmodellen zugrunde gelegt. Gleichzeitig werden die Mobilitätsanforderungen der Nutzer erfüllt und gleichzeitig das Netz entlastet. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen der Optimierung der Stromprodukte innerhalb der energiewirtschaftlichen Marktregeln.

Schaufenster Region Niedersachsen

Schaufenster Region Niedersachsen

Informationen

Partner

enercity Contracting GmbH, Stadtwerke Hannover AG (Konsortialführung), Hannover

Institut für Energieversorgung und Hochspannungstechnik (Leibniz Universität Hannover), Hannover

Institut für Transportation Design (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig), Braunschweig


Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Laufzeit
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