InduktivLaden - Induktives Laden für Bus und Taxi

InduktivLaden - Induktives Laden für Bus und Taxi

Das Verbundprojekt "Induktives Laden für Bus und Taxi" umfasst Forschungsarbeiten, um die Nutzungsmöglichkeiten der induktiven Ladung von Fahrzeugen des ÖPNVs auf den Individualverkehr erweitern zu können. Dafür soll eine Induktivladeinfrastruktur aufgebaut werden, die gleichermaßen für den ÖPNV und den Individualverkehr geeignet ist.

Herausforderungen und Ziele

Aufbauend auf dem laufenden Projekt "Primove" Braunschweig soll in diesem Projekt der Betrieb einer induktiven Batterieladung mit 200 KW im ÖPNV Linieneinsatz weiter ausgebaut und der breiten Öffentlichkeit verständlich dargestellt werden. Die Induktivladung ermöglicht eine kontaktlose Aufladung von Elektrofahrzeugen mit Strom. Ziel ist es, die Nutzungsmöglichkeiten der induktiven Ladung im ÖPNV auf den Individualverkehr auszuweiten. Es soll eine Individualinfrastruktur geschaffen werden, die für elektrisch angetriebene Busse und Pkws Fahrräder oder Motorräder genutzt werden kann. Die unterschiedliche Ladeleistung von Bussen und Pkws sowie die Betriebssicherheit beim induktiven Laden stellen dabei die größte Herausforderung dar. Es gilt innerhalb des Projektes zulassungsfähige Lösungen zu finden, damit das Induktionsladepad, welche in Ihrer Größe für Busse ausgelegt ist, auch durch Pkws sicher genutzt werden kann.

Fahrzeug
Fahrzeug

Vorgehen des Projektes

In Braunschweig werden im Projektzeitraum bis zu sechs E-Gelenkbusse auf der Linie M 19 mit induktiver Lademöglichkeit eingesetzt. Es werden technisch geführte Gruppenfahrten für Interessierte durchgeführt und Marketingveranstaltungen werden sowohl im Einzugsgebiet des niedersächsischen Schaufensters als auch bundesweit zum Thema induktiver Ladung ausgerichtet. Das Projekt erarbeitet eine Erweiterung und Übertragbarkeit der Induktivladetechnik auf den Individualverkehr. Dazu werden bis zu drei E-Pkw mit Induktivladung ausgestattet und untersucht. Jedoch liegt der Fokus hier, im Vergleich zu bisher durchgeführten Anwendungen, bei der induktiven Schnellladung. Das ist aus Projektsicht nötig, um einen Flottenbetrieb mit E-PKW fahrzeugunabhängig und der Verfügbarkeit entsprechend darzustellen. Gerade bei gewerblichen Flotten ist ein schneller Ladevorgang ohne große Unterbrechung des Alltagsgeschäftes unabdingbar. Durch die Mehrfachnutzung der straßenseitigen Infrastruktur und die Erstellung von Fahrprofilen können belastbare Hochrechnungen größerer Fahrzeugflotten und ihre Rückwirkungen auf den allgemeinen Straßenverkehr realisiert werden. Durch die Übertragbarkeit und die Mehrfachnutzung der induktiven Ladeinfrastruktur wird eine Erhöhung der Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems erreicht und die E-Pkw einer systemischen Nutzenmehrung und Steigerung der Anwenderfreundlicheit unterzogen.

Schaufenster Region Niedersachsen

Schaufenster Region Niedersachsen

Bilder aus dem Projekt

Informationen

Partner

Braunschweiger Verkehrs-AG, Braunschweig

BS|ENERGY, Braunschweig

TU Braunschweig mit ihren 3 Instituten elenia, IMAB und IVA, Braunschweig


Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Laufzeit
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