PlaG-inn

PlaG-inn

Nachfrageorientierte Planung, effiziente Genehmigung, innovationsorientierte Vergabe und private Finanzierung von Ladeinfrastruktur

Im Projekt "PlaG-inn" werden Grundlagen für eine effiziente Zusammenarbeit von Kommunen und Betreibern beim Aufbau öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur erarbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei die (Weiter-)Entwicklung und Erprobung von Verfahren und Instrumenten, mit denen die Ladeinfrastruktur nachfragegerecht geplant, genehmigt, gefördert und finanziert werden kann.

Herausforderungen und Ziele

Die Einführung elektrisch angetriebener Straßenfahrzeuge setzt eine ausreichend dichte, öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur voraus. Der Aufbau und Betrieb der Ladepunkte im öffentlichen Raum löst jedoch Nutzungskonflikte aus und ist bislang nicht durch tragfähige Geschäftsmodelle refinanzierbar. Die Aufgaben einer Regulierung der Raumnutzungsansprüche und einer Bezuschussung der Energiedienstleistung fallen den Kommunen zu. Mit dem Projekt "PlaG-inn" werden kommunalen Gebietskörperschaften erstmals fundierte Grundlagen für staatliches Handeln in diesem neuen Aufgabenfeld an die Hand gegeben. Dabei sollen Verfahren und Instrumente (weiter-)entwickelt und modellhaft demonstriert werden, mit denen die Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum nachfragegerecht geplant, kosteneffizient genehmigt, soweit notwendig und angemessen mit öffentlichen Mitteln gefördert und privat finanziert werden kann. Hierzu werden aufgabengerechte Strukturen und effiziente Prozesse zwischen den öffentlichen und privaten Marktakteuren entwickelt und optimiert.

Stadtentwicklung
Stadtentwicklung

Vorgehen des Projektes

Das Projekt wird am Beispiel der Stadt Berlin in vier Teilvorhaben umgesetzt. Teilvorhaben 1 beinhaltet die Weiterentwicklung und Kalibrierung eines Tools für die nachfrageorientierte Standortplanung der Ladeinfrastruktur. In den Teilvorhaben 2 und 3 werden ökonomische, rechtliche und technische Handlungsoptionen untersucht und effiziente Koordinationsregelungen für die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Betreibern beim Aufbau öffentlicher Ladeinfrastruktur entwickelt. Schließlich erfolgt in Teilvorhaben 4 die Entwicklung, Spezifizierung und Umsetzung eines Partizipationstools zur Unterstützung der Bedarfsermittlung, Planung, Umsetzung und Finanzierung städtischer Ladeinfrastruktur auf Basis einer Social Media Plattform. Dabei werden auch Möglichkeiten zur privaten Finanzierung von Ladeinfrastruktur durch ein Crowd-Funding-Modell berücksichtigt. Die Ergebnisse des Vorhabens sollen auch auf andere Städte und Ballungsräume übertragen werden können.

Schaufenster Region Berlin-Brandenburg

Schaufenster Region Berlin-Brandenburg

Informationen

Partner

Technische Universität Berlin, Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik, Berlin (Konsortialführer)

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), Institut für Verkehrsforschung, Köln

Choice GmbH, Berlin

Becker Büttner Held Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater, Berlin


Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Laufzeit
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