Panamera Plug-In Hybrid

Panamera Plug-In Hybrid

Im Projekt Panamera Plug-In Hybrid wird die Alltagstauglichkeit der ersten Sportwagen-Limousine mit Plug-In Hybrid-Technologie demonstriert. Dabei werden insbesondere Energieverbrauch und Nutzerverhalten unter unterschiedlichen realen Einsatzbedingungen erforscht und die Fahrzeuge einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Herausforderungen und Ziele

Die Plug-In-Hybrid-Technologie gilt als eine der wichtigsten Übergangstechnologien zur Überwindung der Reichweitenproblematik von Elektrofahrzeugen. Die Porsche AG hat als erster Fahrzeughersteller ein serienreifes Plug-In-Fahrzeug aus dem Premium-Sportwagensegment entwickelt. Im Projekt Panamera Plug-In Hybrid wird dieses Fahrzeug einem Praxistest unterzogen und gleichzeitig einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Zwölf Kooperationspartner in Baden-Württemberg und Sachsen erproben je ein 0-Serienfahrzeug vom Typ Panamera S E-Hybrid im täglichen Einsatz. Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Begleitung steht die Untersuchung des Energiesplits zwischen elektrischer wie fossiler Energie sowie das Nutzerverhalten. Neben der Steigerung der Attraktivität der Hybridtechnologie soll das Projekt wertvolle Erkenntnisse für die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten von Porsche liefern. Im Projekt Panamera Plug-In Hybrid wird die Alltagstauglichkeit der ersten Sportwagen-Limousine mit Plug-In Hybrid-Technologie demonstriert. Dabei werden insbesondere Energieverbrauch und Nutzerverhalten unter unterschiedlichen realen Einsatzbedingungen erforscht und die Fahrzeuge einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Vorgehen des Projektes

Kooperationspartner des Projektes sind elf Hotels in Sachsen und Baden-Württemberg sowie der Flughafen Stuttgart. Sie erhalten von Porsche je ein mit Messtechnik ausgestattetes Testfahrzeug. Im Gegenzug finanzieren sie die Installation der Ladeinfrastruktur sowie die laufenden Sprit- und Stromkosten und gewährleisten einen 14tägigen Datentransfer. Die Daten werden durch das Karlsruher Institut für Technologie wissenschaftlich ausgewertet und sollen die Alltagstauglichkeit der E-Hybrid-Technologie untermauern. Untersucht werden soll beispielsweise, welcher Anteil der Fahrleistung von den Testpartnern tatsächlich im reinen Elektromodus erbracht wird, dessen maximale Reichweite 36 Kilometer beträgt. Dabei wird auch der Verbrauch bei unterschiedlichen Topografien in den Teststädten Stuttgart, Heidelberg, Konstanz, Pfinztal-Söllingen, Dresden und Leipzig untersucht. Außerdem soll getestet werden, wie konsequent die Fahrzeuge tatsächlich aufgeladen werden, um einen maximalen Elektrobetrieb zu ermöglichen. Aus den Ergebnissen werden u.a. Betriebsstrategien für einen optimalen Verbrauch und Komfort des Hybridantriebs abgeleitet.

Nutzer
Nutzer

Schaufenster Region Baden-Württemberg

Schaufenster Region Baden-Württemberg

Informationen

Partner

Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Weissach, Weissach (Konsortialführer)

Karlsruhe Institut für Technologie, Karlsruhe


Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Laufzeit
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