eFahrung

eFahrung

Unternehmensübergreifende Nutzung von E-Fahrzeugen in Unternehmensflotten

Im Projekt werden tragfähige Geschäftsmodelle zur gemeinschaftlichen, flottenübergreifenden Nutzung von Elektrofahrzeugen entwickelt und erprobt. Dabei soll ein ganzheitlicher Ansatz aus Softwareinfrastruktur, IT-Dienstleistungen und Anreizsystemen eine höhere Auslastung der Fahrzeuge in Unternehmensflotten und einen Abbau von Barrieren für Elektromobilität bewirken.

Herausforderungen und Ziele

Damit Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität wird, bedarf es einer breiten Akzeptanz der neuen Antriebstechnologie. Neben der Zuverlässigkeit und Attraktivität der Fahrzeuge muss dabei insbesondere auch die Wirtschaftlichkeit gewahrt sein. Im Projekt "eFahrung" werden wirtschaftlich tragfähige Geschäftsmodelle zur gemeinschaftlichen Nutzung von Elektrofahrzeugen in Unternehmensflotten mit bis zu 600 Fahrzeugen erprobt. Dabei werden sowohl IT-gestützte Dienstleistungen für einen effizienten Betrieb von Elektrofahrzeugen entwickelt, als auch Anreizsysteme und notwendige Rahmenbedingungen für die unternehmensübergreifende Nutzung von Elektromobilität in Firmenflotten. Parallel werden umfangreiche Erkenntnisse über Akzeptanzkriterien gesammelt. Ziel ist die Entwicklung und Demonstration einer Gesamtlösung, die es Unternehmen erlaubt, Elektrofahrzeuge wirtschaftlich und zuverlässig als Teil ihrer Flotte einsetzen zu können.

Mobilitätskonzepte
Mobilitätskonzepte

Vorgehen des Projektes

Das Projekt kombiniert empirische Forschung im Bereich wirtschaftlich tragfähiger Geschäftsmodelle mit technologischer Forschung im Bereich Flottenmonitoring. Das Urban Software Institut entwickelt die grundlegenden Geschäftsmodelle für eine optimale Nutzung und Bereitstellung von Elektrofahrzeugen sowie die flottenübergreifende Planungs- und Steuerungsplattform. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) entwickelt ein intelligentes eCar-Flottenmonitoring einschließlich der On-Board-Units und deren Anbindung an die Steuerungsplattform. Die B2M Software AG befasst sich mit der Entwicklung dienstleistungsorientierter Anwendungen, wie zum Beispiel Flottenmanager und Apps für mobile Endgeräte. Die TU Berlin untersucht schließlich im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung die Anforderungen und optimalen Startbedingungen für eine unternehmensübergreifende Fahrzeugnutzung sowie die sozialen und rechtlichen Bedingungen für die Sicherstellung von Privatheit, Datenschutz und Mitsprache.

Schaufenster Region Berlin-Brandenburg

Schaufenster Region Berlin-Brandenburg

Informationen

Partner

Urban Software Institute GmbH & Co. KG, Chemnitz (Konsortialführer)

B2M Software AG, Karlsruhe

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Kaiserslautern

Technische Universität Berlin, Institut für Soziologie, Planungs- und Architektursoziologie, Berlin


Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Laufzeit
-