charge@work - Elektromobilität am Arbeitsplatz

charge@work - Elektromobilität am Arbeitsplatz

Im Fokus des Projektes „charge@work“ steht der Aufbau einer standortübergreifenden Ladeinfrastruktur an fünf Werkstandorten der Daimler AG im Raum Stuttgart. In einem breit angelegten Feldversuch mit mehr als 250 Elektrofahrzeugen werden komplexe Lade- und Lastmanagementverfahren sowie Abrechnungsfunktionalitäten erprobt und Möglichkeiten der kostendeckenden Nutzung von Elektrofahrzeugen aufgezeigt.

Herausforderungen und Ziele

Der Pendelverkehr zu und zwischen verschiedenen Standorten großer Unternehmen bietet mit seinem hohen Verkehrsaufkommen und den in der Regel kurzen Strecken besonders günstige Voraussetzungen für den Einsatz von Elektromobilität. Voraussetzung hierfür ist jedoch das Vorhandensein geeigneter Lademöglichkeiten am Arbeitsplatz. Im Projekt „charge@work“ wird eine standortübergreifende Ladeinfrastruktur für fünf Standorte der Daimler AG im Raum Stuttgart aufgebaut und erprobt. Dabei werden die Ladepunkte intelligent in das Energiesystem der Werkstandorte eingebunden und transparente Nutzungs- und Abrechnungsmodalitäten für Privat- und Firmenfahrzeuge verschiedener Nutzergruppen geschaffen. Ein integriertes Lade- und Lastmanagement soll dazu beitragen, die gegensätzlichen Anforderungen aus optimalem Lastmanagement und einer maximalen Verfügbarkeit der Fahrzeuge bestmöglich in Einklang zu bringen.

Energie/Ladeinfrastruktur
Energie/Ladeinfrastruktur

Vorgehen des Projektes

Im Rahmen des Vorhabens stellt die Daimler AG ihren Werksangehörigen 250 Elektrofahrzeuge zur Verfügung, die privat oder dienstlich genutzt und während der Arbeitszeit an über 170 Ladepunkten der fünf beteiligten Unternehmensstandorte geladen werden können. Während des Feldversuchs werden die Anforderungen an das Energiemanagement durch komplexe Nutzungsmodalitäten und verteilte Intelligenz der Ladestationen untersucht und für die Entwicklung adäquater Abrechnungs- und Datenmanagementkonzepte genutzt. Der Aufbau eines Micro-Smart-Grid-Demonstrators soll ermöglichen, das gesamte Vorhaben zu simulieren und Optimierungspotenziale durch Anpassung der Parameter zu erforschen. Auf der Grundlage dieses Modells entwickeln die Projektpartner ein standortübergreifendes Lade- und Lastmanagement und leiten Geschäfts- und Marktmodelle ab. Die im Rahmen der Erprobung erfassten Informationen werden genutzt, um Nutzungskonzept und Infrastruktur im Hinblick auf Energiemanagement und Ressourcennutzung zu optimieren.

Schaufenster Region Baden-Württemberg

Schaufenster Region Baden-Württemberg

Informationen

Partner

Daimler AG, Stuttgart (Konsortialführer)

Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, Stuttgart

Universität Stuttgart, Institut für Arbeits-wissenschaften und Technologiemanage-ment, Stuttgart


Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau

und Reaktorsicherheit (BMUB)

Laufzeit
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