Demo-Einsatz-Hybrid

Demo-Einsatz-Hybrid

Demonstrationseinsatz von Abfallsammelfahrzeugen mit Hybrid-Antrieb

Das Projekt „Demo-Einsatz-Hybrid“ untersucht in einem Feldversuch, inwieweit Elektromobilität für den flächendeckenden Regeleinsatz in der Abfallwirtschaft geeignet ist. Durch den Einsatz hybrider Sammelfahrzeuge, die Entwicklung einer optimierten Tourenplanungssoftware und die Nutzung moderner Sammelgefäße wird eine ganzheitliche Verbesserung der Abfallsammlung angestrebt.

Herausforderungen und Ziele

Eine Elektrifizierung der Sammlung von Haushaltsabfällen verspricht eine erhebliche Entlastung der Wohngebiete von Lärm- und Schadstoffemissionen. Dass Elektromobilität in der Abfallwirtschaft bislang dennoch kaum Einzug gehalten hat, ist vor allem auf die noch unzureichende Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge zurückzuführen. Im Projekt „Demo-Einsatz-Hybrid“ werden zwei Hybridfahrzeuge in der Abfallsammlung erprobt, um die möglichen ökologischen und ökonomischen Nutzen und Kosten gegenüber konventionellen Fahrzeugen bewerten zu können. Außerdem werden eine im Projekt entwickelte optimierte Tourenplanungssoftware sowie moderne, geräuscharme Sammelgefäße eingesetzt. Die angestrebte Verringerung der Lärmemissionen soll perspektivisch eine Verschiebung der Abholung in die frühen Morgen- oder Nachtstunden und damit eine Reduzierung der Verkehrsbelastung in den Stoßzeiten ermöglichen.

Wirtschaftsverkehr
Wirtschaftsverkehr

Vorgehen des Projektes

Im Rahmen des Projektes werden je ein Abfallsammelfahrzeug mit Diesel-elektrischem Antrieb und eines mit Plug-In-Aufbau in der Abfallsammlung erprobt. Dabei wird das Nutzungsverhalten der beiden teilelektrischen Fahrzeuge mit dem konventioneller Fahrzeuge verglichen. Alle am Feldtest beteiligten Fahrzeuge werden mit einer Sensorik zur Datenerfassung ausgestattet und unter verschiedenen Alltagsbedingungen eingesetzt. Die erhobenen Daten werden anschließend im Hinblick auf eine technische, ökonomische und ökologische Bilanzierung ausgewertet. So wird u.a. ein CO₂-Fußabdruck erstellt, um die Umweltauswirkungen beurteilen zu können. Parallel wird eine für den Einsatz der Hybridfahrzeuge optimierte Tourenplanungssoftware entwickelt und getestet. Aus den Ergebnissen werden Optimierungsansätze hinsichtlich Tourenplanung und Auslastung, Kraftstoffverbrauch, CO₂- und Lärmbelastung abgeleitet.

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Informationen

Partner

Nehlsen GmbH & Co. KG, Bremen (Konsortialführer)

Institut für Energie und Kreislaufwirtschaft an der Hochschule Bremen GmbH, Bremen

NERU GmbH & Co. KG, Niederau

Couplink Group AG, Aldenhoven


Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Laufzeit
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