EPlan München

EPlan München

Im Mittelpunkt des Projektes „E-Plan München“ steht die stadtgerechte Planung und Umsetzung der erforderlichen Ladeinfrastruktur für eine Förderung der Elektromobilität in städtischen Ballungsräumen. Dabei werden in drei Demonstrationsprojekten Nutzerverhalten sowie technische und stadtplanerische Rahmenbedingungen untersucht und ein Planungsprozess für die Ladeinfrastruktur entwickelt.

Herausforderungen und Ziele

Die Entwicklung der Elektromobilität in städtischen Ballungsräumen hat Auswirkungen auf Stadtentwicklung, Infrastruktur und Verkehrsplanung. Gerade in dichtbesiedelten Ballungsräumen ist es eine Herausforderung, die Planung und Umsetzung der Ladeinfrastruktur verkehrlich und ökonomisch sinnvoll und gleichzeitig stadt- und umweltverträglich zu gestalten. Im Projekt „E-Plan München“ werden deshalb an drei konkreten Anwendungsfällen (eCarsharing, Anwohnerparken und -laden und eTaxibetrieb) das Nutzerverhalten sowie die erforderlichen technischen und stadtplanerischen Rahmenbedingungen für die Förderung der Elektromobilität untersucht. Die Erkenntnisse fließen in eine modellbasierte Methode für eine stadtverträgliche Planung der Ladeinfrastruktur in Städten ein, die als Standardverfahren der Stadt- und Verkehrsplanung angewendet und fortgeschrieben werden kann.

Stadtentwicklung
Stadtentwicklung

Vorgehen des Projektes

In dem Projekt kommen 36 vollelektrische Fahrzeuge in den o.g. drei Teilprojekten zum Einsatz. In dem Teilprojekt „Anwohnerparken“ wird mit 15 Audi A1 e-tron das Anwendungspotenzial der Elektromobilität bei Privatpersonen untersucht, die über keinen eigenen Zugang zu Ladeinfrastruktur verfügen. Im Teilprojekt „e-Carsharing“ werden 20 BMW ActiveE in das Carsharing-Angebot von DriveNow aufgenommen. Ziel ist es dabei, ein auf Elektrofahrzeuge zugeschnittenes Betriebskonzept zu entwerfen, das Ladeverhalten im öffentlichen Straßenraum zu untersuchen und ein Verfahren zu entwickeln, um die standortspezifische Nachfrage prognostizieren und eCarsharing Fahrzeuge zielgerichtet bereitstellen zu können. In dem Teilprojekt „Elektrotaxi“ wird schließlich die Alltagstauglichkeit und Wirtschaftlichkeit der Nutzung eines Elektrotaxis vom Typ Nissan Leaf für den umweltfreundlichen Transport von Patienten zwischen den fünf Münchener Klinikstandorten erprobt, wobei das Taxi mit Strom aus einer hauseigenen Photovoltaikanlage geladen wird. Die Universität der Bundeswehr München begleitet das Projekt wissenschaftlich und führt die Erkenntnisse bei der Entwicklung eines Masterplans „Elektroladeinfrastruktur für die Landeshauptstadt München“ zusammen.

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Informationen

Projekt mit Erfahrbarkeit

Partner

Landeshauptstadt München (Projektkoordinator)

Audi AG, Ingolstadt

BMW AG, München

DriveNow GmbH & Co. KG, München

FfE Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V., München

GE Global Research GmbH, Garching bei München

IsarFunk Taxizentrale GmbH & Co. KG, München

Städtisches Klinikum München GmbH, München

Universität der Bundeswehr, Neubiberg


Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Laufzeit
-