E-Lieferungen-Allgäu

E-Lieferungen-Allgäu

Das Projekt „E-Lieferungen-Allgäu“ will die Eignung der Elektromobilität für den kommerziellen Lieferverkehr im ländlichen Raum unter Beweis stellen. Hierzu wird eine Flotte von bis zu 40 batterieelektrischen Lieferfahrzeugen aufgebaut und unter Nutzung von IKT-Technologien bei Kurier-Express-Paket-Diensten und im Standardlieferverkehr erprobt.

Herausforderungen und Ziele

Im ländlichen Raum ist die Reichweitenbeschränkung von Elektrofahrzeugen aufgrund der häufig längeren Wege bei einer gleichzeitig geringeren Dichte von Ladestationen ein besonders kritischer Faktor für die Nutzerakzeptanz. Dabei ist die gefühlte Einschränkung weitaus größer als die tatsächlich vorhandene. Dass Elektrofahrzeuge auch hier sogar im professionellen Bereich erfolgreich eingesetzt werden können, will das Projekt “E-Lieferungen-Allgäu“ am Beispiel des gewerblichen Lieferverkehrs nachweisen. Hierzu wird eine Flotte mit 40 rein elektrisch angetriebenen Lieferfahrzeugen aufgebaut und im Feldtest erprobt. Durch die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien sollen Instrumente entwickelt und erprobt werden, die auch unter den topographisch und klimatisch anspruchsvollen Bedingungen im Allgäu einen effizienten Einsatz von Elektrofahrzeugen in Flotten ermöglichen. Aus der Erprobung sollen Erkenntnisse für die weitere Optimierung von Elektrofahrzeugen und Infrastruktur abgeleitet werden.

Wirtschaftsverkehr
Wirtschaftsverkehr

Vorgehen des Projektes

Gemeinsam mit dem Fahrzeugveredler ABT Sportsline GmbH entwickelt die Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten im Projekt ein Elektrofahrzeug für den kommerziellen Lieferverkehr im Allgäu. Insgesamt 40 dieser Lieferfahrzeuge werden anschließend produziert und in einem Feldversuch unter realen Bedingungen im Lieferverkehr der Deutschen Post AG, lokaler Spediteure, Kommunen und Handwerksbetriebe erprobt. Ein von Sensor-Technik-Wiedemann entwickeltes Telematiksystem und eine spezielle Software zeichnen während des Feldtests sowohl Daten der Fahrzeugelektronik als auch Bewegungsdaten auf, die von Sensoren erfasst werden. So werden beispielsweise der Energiebedarf auf festgelegten Strecken ermittelt und die Alterungsprozesse der Batterie überwacht. Auch werden Infrastruktur und Planungsinstrumente für einen effizienten Einsatz der Flotten entwickelt und getestet. Parallel werden Nutzerakzeptanzanalysen durchgeführt und die Öffentlichkeit über die Innovationspotenziale der Elektromobilität informiert.

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Informationen

Partner

Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten, Kempten (Konsortialführer)

ABT Sportsline GmbH, Kempten

Deutsche Post AG, Bonn

Sensor-Technik Wiedemann GmbH, Kaufbeuren


Zuwendungsgeber

Bayrisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Laufzeit
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