Lehrgangskonzept EMob

Lehrgangskonzept EMob

Erarbeitung eines komplexen Lehrgangskonzeptes für die Aus- und Weiterbildung von Kfz-Fachkräften im Bereich Elektromobilität

Im Projekt „LehrgangskonzeptEMob“ wird ein überbetriebliches und herstellerunabhängiges Lehrgangskonzept für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften in Service und Handwerk entwickelt. Der modulare Lehrgangsaufbau ermöglicht dabei einen Einsatz für verschiedene Kurse und Zielgruppen.

Herausforderungen und Ziele

Im Bereich Service und Reparatur von Elektrofahrzeugen werden erst allmählich Schulungen angeboten. Diese sind meist den Vertragspartnern der Hersteller vorbehalten und erreichen nicht alle in der Kfz-Branche tätigen Dienstleister. Im Projekt „LehrgangskonzeptEMob“ wird ein Lehrgangskonzept entwickelt, das den zunehmenden Informationsbedarf herstellerunabhängig decken soll. Das Lehrgangskonzept umfasst sowohl theoretische Lehrgangsinhalte als auch praktische Anschauungsmodelle. Es soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befähigen, an vorhandenen und künftigen Generationen von Elektrofahrzeugen zu arbeiten, elektrische Komponenten instand zu setzen oder Bergungs- und Rettungsdienstleistungen zu übernehmen. Eine modulare Struktur ermöglicht dabei einen aufeinander aufbauenden Einsatz für verschiedene Zielgruppen, zu denen nicht nur Lehrlinge, Gesellinnen und Gesellen, Servicetechniker/innen, Meister und Trainer gehören, sondern auch Pannenhelfer/innen und Rettungshelfer/innen.

Aus- und Weiterbildung
Aus- und Weiterbildung

Vorgehen des Projektes

Im Rahmen des Projektes wird in vier Arbeitspaketen ein Schulungskonzept entwickelt, das in Tiefe und Breite flexibel erweiterbar ist. Dabei werden in den ersten beiden Arbeitspaketen eine Multimedia-Lernsoftware entwickelt und die Kursmodule einschließlich der Unterrichtsmaterialien konzipiert. Die Kombination der Module soll einen Einsatz in Grundlagenkursen, fahrzeugspezifischen oder systembezogenen Kursen, Aufbaulehrgängen, Zusatz- und Ergänzungskursen der Berufsausbildung sowie Spezialkursen für Trainerinnen und Trainer, Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer, Meister oder Rettungskräfte ermöglichen. Parallel entstehen in einem dritten Arbeitspaket Schulungsmodelle für Prüf- und Messarbeiten im Praxistraining sowie ein „gläsernes“ Elektrofahrzeug zur Darstellung des Zusammenwirkens der Komponenten. Schließlich wird in einem vierten Arbeitspaket eine Internetplattform aufgebaut, die einen schnellen Austausch von Informationen zwischen Trainerinnen und Trainern, Lehrkräften, Werkstätten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichen soll.

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Informationen

Partner

Handwerkskammer zu Leipzig, Leipzig (Konsortialführer)

Car systems Scheil GmbH & Co. KG, Leipzig


Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Laufzeit
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