Go ELK!

Go ELK!

Gewerblich operierende Elektro-Kleinflotten

Im Projekt „Go ELK!“ werden fünf elektrisch betriebene Kleinflotten in unterschiedlichen gewerblichen Nutzersegmenten getestet. Dabei sollen neue Geschäftsmodelle sowie intelligente, batterieschonende Ladelösungen entwickelt und erprobt werden.

Herausforderungen und Ziele

Für den Einsatz von Elektrofahrzeugen in gewerblichen Flotten ist die Wirtschaftlichkeit die entscheidende Voraussetzung. Einer der wesentlichen Kostenfaktoren ist die Fahrzeugbatterie, die mit ihrer Alterung stark an Wert und Einsatzflexibilität verliert. Ein Ziel des Projektes „Go ELK!“ ist deshalb einerseits, das Verständnis für die Einsatz- und Betriebsbedingungen der Fahrzeugbatterien zu verbessern und geeignete Servicekonzepte und batterieschonende Ladealgorithmen zur Verlängerung der Batterielebensdauer zu entwickeln und zu testen. Andererseits sollen die wesentlichen Treiber der Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in gewerblichen Flotten untersucht, angepasste Lösungen für Versorgung, Flottenbereitstellung und -service entwickelt sowie Konzepte für ein intelligentes Flottenlademanagement erprobt werden. Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle ein, können aber auch bei der Weiterentwicklung der Fahrzeugbatterien von Nutzen sein.

Fahrzeug
Fahrzeug

Vorgehen des Projektes

Im Rahmen des Projektes werden fünf Kleinflotten mit jeweils fünf Elektrofahrzeugen verschiedener Hersteller in unterschiedlichen Nutzungssegmenten getestet. Während des 30-monatigen Tests unter realen Einsatzbedingungen werden Echtzeitdaten der Fahrzeugnutzung erfasst und Kundensegmente entsprechend des Lade- und Nutzungsverhaltens definiert. Einen Schwerpunkt bildet die Analyse der Einsatzbereitschaft der in den Fahrzeugen verbauten Lithium-Ionen-Batterien unter wechselnden klimatischen und saisonalen Bedingungen. Dabei werden die Auswirkungen der Batteriealterung auf Fahrzeugverfügbarkeit, Reichweite und Kundennutzen gemessen, die Gesamtbetriebskosten unter besonderer Berücksichtigung der Batteriealterung ermittelt und geeignete batterieschonende Ladealgorithmen entwickelt und erprobt. Zudem werden verschiedene Konzepte für gesteuertes Flottenlademanagement erprobt und auf die individuellen Kundenbedürfnisse angepasst.

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Informationen

Partner

E.ON Technologies GmbH, Gelsenkirchen (Konsortialführer)

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Aachen

Hochschule Ruhr West, Bottrop


Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVi)

Laufzeit
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