Elektromobilität für soziale Einrichtungen

Elektromobilität für soziale Einrichtungen

Das Projekt "Elektromobilität für soziale Einrichtungen" erprobt die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität im Flotteneinsatz sozialer Dienste. Dabei sollen bei intensiver Auslastung die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge demonstriert und neue verkehrliche Konzepte und Geschäftsmodelle entwickelt werden.

Herausforderungen und Ziele

Um die Akzeptanz für Elektromobilität als realistische Mobilitätsalternative in der Öffentlichkeit zu steigern, gilt es, ihren erfolgreichen Alltagseinsatz in verschiedensten Gesellschaftsbereichen unter Beweis zu stellen. Im Projekt „Elektromobilität für soziale Einrichtungen“ kommen deshalb Elektrofahrzeuge bei drei sozialen Diensten zum Einsatz, die täglich bis zu 5.000 Menschen unterschiedlicher Altersgruppen betreuen. Durch die Demonstration einer langfristigen und intensiven Fahrzeugnutzung im täglichen Flotteneinsatz mit hoher Auslastung soll insbesondere die Zuverlässigkeit der Technik geprüft und nachgewiesen werden. Außerdem werden verkehrliche Neukonzepte sowie neue Geschäftsmodelle entwickelt. Die Erkenntnisse fließen in Schulungs- und Fortbildungsangebote und die Ausrichtung der weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeit ein, sollen aber auch zur Validierung nationaler und internationaler Normungs- und Standardisierungsarbeiten und zur Fortentwicklung und Optimierung der periodischen Fahrzeugüberwachung beitragen.

Wirtschaftsverkehr
Wirtschaftsverkehr

Vorgehen des Projektes

Im Rahmen des Projektes werden neun Serienelektrofahrzeuge der Modelle Renault Zoe, Nissan Leaf und Mercedes Vito über drei Jahre von drei sozialen Einrichtungen im Alltagsbetrieb erprobt. Durch die unterschiedlichen Fahrzeugtypen wird den speziellen Anforderungsprofilen der Einrichtungen Rechnung getragen. Parallel wird eine Ladeinfrastruktur im Wallbox-System installiert und mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt. Ein in die Fahrzeuge integriertes Telematiksystem ermittelt die Positionsdaten der Fahrzeuge und bietet neue Möglichkeiten für eine effiziente Flottensteuerung. Durch die Vernetzung mit anderen Schaufensterprojekten sollen zudem neue Geschäftsmodelle beispielsweise durch dynamisches Carsharing entwickelt werden. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung werden die Daten zum Nutzungs- und Ladeverhalten gesammelt und Analysen zur Senkung der Lärm- und Schadstoffemissionen sowie zur Steigerung der Energieeffizienz durchgeführt.

Schaufenster Region Berlin-Brandenburg

Schaufenster Region Berlin-Brandenburg

Informationen

Partner

Verband der TÜV e. V., Berlin (Konsortialführer)

Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e. V., Berlin

Nachbarschaftsheim Schöneberg Pflegerische Dienste gGmbH, Berlin

Björn Schulz Stiftung, Berlin

Foto: Copyright Thomas Rosenthal


Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Laufzeit
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