Mobilitätsuntersuchungen mit MINI Elektrofahrzeugen

Mobilitätsuntersuchungen mit MINI Elektrofahrzeugen

Im Kontext von Privat- und Flottennutzern in urbanen Zentren

Im Projekt werden Verhaltensmuster von Fahrzeugnutzern und deren Änderung in Abhängigkeit von Nutzungsdauer und -häufigkeit untersucht. Der Einbezug eines breiten Nutzerspektrums von Flotten- und Privatnutzern soll dabei Erkenntnisse liefern und die Umsetzung von Strategien zur Verbesserung der Kundenakzeptanz fördern.

Herausforderungen und Ziele

Die eingeschränkte Reichweite, der lückenhafte Ausbauzustand der Ladeinfrastruktur sowie lange Ladezeiten sind Hürden, die die Verbreitung der Elektromobilität derzeit noch hemmen. Ein angepasstes Fahrverhalten kann möglicherweise dazu beitragen, die Reichweite zu erhöhen. Im Rahmen des Projektes „eMUC“ soll deshalb untersucht werden, inwieweit sich durch die Nutzung von Elektrofahrzeugen das Fahrverhalten ändert, ob dieses geänderte Fahrverhalten eine Reichweitenerhöhung zur Folge hat und welche Einflussfaktoren sich dabei als lernförderlich erweisen. Die Testnutzer sind erstmalige Nutzerinnen und Nutzer von Elektrofahrzeugen in verdichteten Siedlungsgebieten Münchens. Der Einbezug von Flottennutzern und Privatnutzern sowie der Vergleich mit Fahrerinnen und Fahrern, die zusätzlich zum Elektrofahrzeug noch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nutzen, sollen wertvolle Erkenntnisse für die Akzeptanzförderung und Vermarktung von Elektrofahrzeugen liefern.

Nutzer
Nutzer

Vorgehen des Projektes

Innerhalb des Projektes kommen 25 MINI-Elektrofahrzeuge zum Einsatz. Zehn dieser Fahrzeuge werden über ein Jahr von 15 Nutzerinnen und Nutzern im Dienstverkehr der Stadtwerke München und des Flughafens München genutzt. Die verbleibenden Fahrzeuge kommen in zwei fünfmonatigen Testzyklen bei je 15 Privatpersonen im Stadtgebiet Münchens zum Einsatz. Aus der Analyse von Nutzungsdauer, Verbrauch, Geschwindigkeit und Reichweite wird die Änderung im Fahrverhalten der Nutzer ermittelt. Mit Hilfe von Messfahrten zu Beginn, Mitte und Ende des Testzeitraums werden Unterschiede im Fahrverhalten zwischen Verbrenner- und Elektrofahrzeug sowie zwischen normalen und sparsamen Fahrten untersucht. Neben GPS-basierten objektiven Daten fließen auch subjektive Daten in die Untersuchung ein, die im Rahmen von Befragungen und Tagebuchaufzeichnungen erhoben werden.

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Schaufenster Region Bayern-Sachsen

Informationen

Partner

BMW AG, München (Konsortialführer)

Technische Universität München, Lehrstuhl für Ergonomik, München

Stadtwerke München GmbH, München

Flughafen München GmbH , München


Zuwendungsgeber

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Laufzeit
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